Adieu Windows: Warum die französische Regierung auf Linux setzt

PixelUnion Team
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Adieu Windows: Warum die französische Regierung auf Linux setzt

Ein frischer digitaler Wind weht durch Europa, und dieses Mal kommt er aus Paris. Frankreich hat kürzlich eine historische Entscheidung angekündigt: Die Regierung wechselt offiziell von Microsoft Windows zu Linux. Mit diesem Schritt will der französische Staat die Kontrolle über seine digitale Zukunft zurückgewinnen und die jahrelange Abhängigkeit von amerikanischer Technologie beenden.

Bei PixelUnion begrüßen wir diese Entwicklung. Warum? Weil die Werte, die Frankreich nun auf nationaler Ebene annimmt – digitale Souveränität, Datenschutz und Open Source – genau die Werte sind, auf denen unsere Plattform aufgebaut ist.

Warum dieser Wechsel jetzt?

Der französische Minister David Amiel war eindeutig: „Der Staat kann seine Abhängigkeit nicht länger einfach zur Kenntnis nehmen; er muss ihr entkommen." Es gibt drei wesentliche Gründe für diese enorme Operation, die letztlich 2,5 Millionen Regierungscomputer umfassen wird:

1. Datenschutz und der CLOUD Act

Ein großes Anliegen ist der amerikanische CLOUD Act. Dieses Gesetz gibt US-Behörden das Recht, Daten von amerikanischen Unternehmen anzufordern, unabhängig davon, wo auf der Welt sie gespeichert sind. Microsoft gab sogar unter Eid zu, dass es den Datenschutz europäischer Daten bei einem rechtlichen Befehl aus den USA nicht garantieren kann.

2. Kostenkontrolle

Microsoft erhöht die Lizenzpreise erheblich, manchmal um bis zu 5 % bis 33 %. Frankreich möchte nicht länger in einem Vendor-Lock-in feststecken, bei dem es gezwungen ist, immer mehr für Systeme zu zahlen, über die es keine Kontrolle hat.

3. Digitale Souveränität

Frankreich möchte, dass kritische Infrastrukturen und strategische Entscheidungen nicht länger von ausländischen Anbietern abhängig sind.


Der Beweis, dass es funktioniert: Die Gendarmerie

Kritiker sagen oft, Linux sei für den Großeinsatz zu komplex, aber Frankreich hat das Gegenteil bereits bewiesen. Die Gendarmerie Nationale läuft seit Jahren auf GendBuntu, einer eigenen Linux-Distribution. Dies hat nicht nur zu einer sichereren Umgebung geführt, sondern spart der Polizei auch jährlich rund 2 Millionen Euro an Lizenzkosten.

Dies ist eine bewährte Fallstudie, die zeigt, dass eine groß angelegte Linux-Migration nicht nur möglich ist, sondern auch erhebliche Kosteneinsparungen und verbesserte Sicherheit bietet.

Die breitere Bewegung: ‘La Suite Numérique’

Es hört nicht beim Betriebssystem auf. Frankreich ersetzt auch amerikanische Tools wie Microsoft Teams, Zoom und Dropbox durch eigene Open-Source-Alternativen wie Visio, Tchap und FranceTransfert. Das Ziel ist ein vollständiger „eigener Stack", der gegen ausländische rechtliche Einmischung immun ist.

Dies ist nicht nur eine technische Entscheidung – es ist eine strategische Positionierung eines großen europäischen Landes, das sagt: „Wir entscheiden selbst über unsere digitale Zukunft."

Die Kontrolle zurückgewinnen

Digitale Souveränität ist laut der französischen Regierung keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Warum sollte das für deine persönlichen Erinnerungen anders sein?

Befreie deine Fotos von amerikanischen Plattformen und wähle die Sicherheit europäischer Open-Source-Speicherung. Genau wie Frankreich es mit seiner Regierungsausstattung tut, kannst du es mit deinem digitalen Erbe tun.

Bei PixelUnion verfolgen wir jedes Immich-Release, damit du es nicht musst. Deine Bibliothek läuft auf aktueller, europäisch gehosteter Infrastruktur – gewartet, überwacht und aktualisiert von uns.

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